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Stimmen von Eltern

Gerd und Christina Riekers

Seit März 2003 werden unsere Kinder Cynthia und Collin vom Zwergenlandteam vormittags betreut. Cynthia war zuvor auf Anraten des Zwergenlands von Januar bis Februar 2 mal wöchentlich zur Eingliederungsphase dort. Dieses war sehr hilfreich, da am Anfang verständlicherweise noch ein paar Tränen kullerten. Heute würden die Tränen kullern, wenn wir sie nicht ins Zwergenland bringen würden. Cynthia hat in den ersten drei Monaten eine unheimliche sprachliche Entwicklung durchgemacht. Zudem ist sie viel aufgeweckter und durchsetzungsstärker geworden. Sie hat unter anderem gelernt, lieb und nett zu sein (mit "bitte schön" und "danke schön"), aber auch, dass man sich von anderen Kindern nicht alles gefallen lassen muss und wie man auf fremde Kinder zugeht.

Die Entscheidung, die Betreuung unseres kleinen Collin (damals 6 Monate) vormittags in "fremde Hände" zu geben, fiel uns erst nicht leicht. Wie wir aber schon schnell bei der Betreuung von Cynthia in der Eingliederungsphase feststellen konnten, lagen wir beim Zwergenland damit genau richtig. Mittlerweile weiß auch er, sich zu verständigen und durchzusetzen.

Auf den Punkt gebracht, erfolgt im Zwergenland, aufgrund der relativ kleinen Anzahl von Kindern, eine eingehende Betreuung und Erziehung jedes einzelnen Kindes, jedoch mit dem Vorteil, dass ausreichend Kinder da sind, um sich gegenseitig und mit Hilfe der Betreuerinnen das soziale Verhalten zu vermitteln. Schön ist auch, dass die Möglichkeit besteht, kostengünstig die Kinder am Mittagstisch teilnehmen zu lassen. Somit muss man nicht unbedingt selber kochen, wenn man mit den Kindern nach dem Kindergarten zu Hause ist.

Susanne Terwiel & Jörg Bedürftig

Unsere Tochter ist seit dem 01.12.2002 im Zwergenland. Ich arbeite 2 Tage in der Woche und war sonst immer von unserer Familie abhängig, um arbeiten gehen zu können. Ich habe mich dann nach einer geeigneten Unterbringung für unsere Tochter umgehört, aber für zwei Tage die Woche war das, außer bei einer Tagesmutter, nicht möglich. Und da wäre sie auch nicht unter Kindern gewesen, was ich für sehr wichtig empfinde.

Dann erzählte mir eine Bekannte vom Zwergenland. Ich habe mir die Einrichtung angeschaut. Mir gefiel sofort, dass die Kindertagesstätte mit den Unterbringungszeiten sehr flexibel ist.
Unsere Tochter geht seit dem 01.09.03 jeden Tag ins Zwergenland, da sie so besseren Anschluß zu den anderen Kindern hat. Es wird viel mit den Kindern gemacht; sie basteln, malen, turnen, singen, spielen Spiele und es wird vorgelesen. Jeden Mittwoch wird zusammen gekocht. Es ist wie in einer großen Familie.

Wir bekommen im August Nachwuchs und ich möchte dann weiterhin 2 Tage arbeiten, somit haben wir beschlossen, unser Baby für die zwei Tage in der Woche ins Zwergenland zu bringen. Ich weiß, dass es dort gut aufgehoben ist. Unsere Tochter verlässt allerdings die Gruppe im Sommer, was ich sehr bedaure, da sie dort auch Freundschaften geschlossen hat.


Uwe Hammer und Jeannette Schrade

Unser Sohn Max (geb. 09.10.02) ist seit Mai 2004 im Zwergenland. Wir sind, auf Grund unserer dienstlichen Versetzung Ende April 2004, aus Bad Freienwalde (Land Brandenburg) nach Dorum umgezogen. Max ging seit Oktober 2003 in die Kita und hat sich dort auch pudelwohl gefühlt. Nun waren wir im Februar 2004 hier auf Wohnungssuche und wollten für unser Kind einen gleichwertigen Kindergarten finden. Tja, aber grundsätzlich ist man hier ja, bevor ein Kind nicht 3 Jahre alt ist, total angeschmiert. Also waren wir erst mal schön frustriert und haben hin und her überlegt, wie das mit dem Kleinen funktionieren soll.

Beim Stöbern im Anzeigenmarkt der Zeitung sind wir dann auf den Artikel vom Zwergenland gestoßen. Vollkommen unmotiviert und mit dem Gedanken: "Das wird sowieso nichts", haben wir dort angerufen. Nach ein paar Minuten Gespräch mit Eva hatte sich unser aller Laune entschieden gebessert. Wir waren schon beim zweiten Satz per du und uns ist schnell klar geworden, das Zwergenland wird der passende Ersatz für den bisherigen Kindergarten sein.

Max ist nun seit etwa 3 Wochen im Zwergenland und wir sind überzeugt davon, dass es das Beste ist, was uns passieren konnte.


Susanne und Carsten Lauke

Das Zwergenland ist ein "Land für Zwerge", eine Insel, auf der Einzelkinder plötzlich viele Geschwister haben, große und kleine. Sie lernen Rücksicht nehmen auf die Kleinen und gucken sich von den Großen ab, wie man ißt, trinkt, miteinander spielt und vieles mehr.

Die Zwerge des Zwergenlandes sind eine große Familie, in der jeder auf den anderen achtet und kein Kind "nur gut aufgehoben" ist, sondern auch gerade die in diesem Alter besonders wichtige Sprachförderung entwickelt und unterstützt wird. Auch dem nach PISA so geforderten Bildungsaspekt, schon für die Kleinsten, wird hier besondere Berücksichtigung geschenkt.